Gallehnen, Pr. Eylau – Gałajny

Gallehnen_Schild- Ortsanfang von Landsberg aus -

Gallehnen im ehemaligen Kreis Pr. Eylau (heute Gałajny)  entwickelte sich – wie viele andere Orte Natangens – aus einer prußischen Siedlung. ‘Zusammen mit Dulzen und Topprienen wird es schon 1339 erwähnt als im Besitz eines Ritters Samtunge von Warskeiten (Warschkeiten) befindlich, der diese Orte gegen Albrechtsdorf eintauschte. Gallehnen war ein magdeburgisches Gut von 10 Hufen Größe‘ (Horst Schulz, Die Städte und Gemeinden des Kreises Pr. Eylau, Seite 318).

Gallehnen_PlanQuelle: Mapster

Zeitweise gehörte Gallehnen zur Begüterung Worienen und sicherlich sind viele meiner Vorfahren – von Worienen, Eichhorn, Worglitten oder von Dixen aus – durch diesen Ort gefahren (oder geritten?). Auch die Landsberger müssen durch Gallehnen gekommen sein, wenn sie auf direktem Wege – auf der Reichsstraße 134 – in die Stadt Pr. Eylau gelangen wollten. Gallehnen liegt auf halbem Wege zwischen Landsberg und Pr. Eylau – etwa 7,5 km von beiden Städten entfernt. Der Ort gehörte zum Kirchspiel Eichhorn – die Bewohner hatten einen weiten Weg zu ihrer Kirche.

Gallehnen_alt-horz

Dieses Haus in Gallehnen liegt unmittelbar an der Landstraße nach Pr. Eylau; es wurde das ‘Chausseehaus‘ genannt. Das linke Photo stammt aus dem Bildband, den Horst Schulz zum Kreis Pr. Eylau zusammengestellt hat – das rechte habe ich heute gebastelt. Es wurde im Juli 2012 von Google erstellt – man kann nämlich per ‘Street View’ die gesamte Strecke von Landsberg bis zum Parkplatz des Storchendorfes Żywkowo ‘ablaufen’. Dort ist dann Schluss, da die russische Grenze nur noch wenige hundert m entfernt ist.

‘Der Ort hat sich wenig verändert’ schreibt Horst Schulz, ‘nur sind die Gebäude älter geworden’.  Das ist wohl wahr :-) Gallehnen_3-vert                                              Sceenshots aus dem heutigen Gałajny

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