Die Mühle in Heesen

Carsten Tietjen, mein Urgoßvater 5. Grades. Er wird am 15. September 1738 in Heesen im Kirchspiel Wulsbüttel als Sohn von Carsten Tietjen und seiner Ehefrau Könke Otten geboren und am 16. September in der Kirche in Wulsbüttel getauft. Zu seinen Taufpaten gehören sein Onkel Johann Mehrtens, Müller zu Brockmannsmühlen (Ehemann der Schwester seines Vaters) und Arend von der Lieth in Hinnebeck, Kirchspiel Bruch (ein Schwager der Mutter).

In Heesen haben bereits mehrere Generationen seiner Vorfahren gelebt.  Carsten Tietjen ist nicht einmal 20 Jahre alt, als er am 24. November 1757 in der Wulsbütteler Kirche die vier Jahre ältere Könke von der Lieth aus Hinnebeck heiratet, eine Tochter des o.a. Arend von der Lieth und dessen Ehefrau Anna Otten. In der Zeit von 1758 bis 1767 werden dem Ehepaar 6 Kinder geboren, von denen allerdings alle – außer meiner direkten Vorfahrin Könke Margretha Tietjen bereits im Kindesalter sterben.

Carsten Tietjen wird nur 29 Jahre und 11 Tage alt – er verstirbt am 25. Oktober des Jahres 1767 in Heesen. Geblieben ist die wunderschöne alte Mühle in Heesen.

und der Schriftzug auf einem Balken im Schafstall, auf dem zu lesen ist -

CARSTEN TIETJEN, ANNO 1735.

Eine Antwort auf Die Mühle in Heesen

  1. Liebe Frau Gegner-Suenkler,
    als eifrige Mühlen- und Müllersammlerin habe ich mir mal Ihre Homepage angesehen und finde sie sehr gut gelungen.
    Ich habe in meiner Mutterlinie auch 2 Müller, aber in der Altmark und in Brandenburg, einen Zimmermann und Seiler in Riga. Nun vervollständige ich meine
    Suche der mütterlichen Ahnen für eine Chronik in Elberfeld, Barmen-Gemarke und
    sehr früh in Schwelm, als Barmen kirchlich noch dorthin gehörte.
    Haben Sie bei Ihrer Forschung vielleicht um 1690-1700 einen Zimmermann Bremm
    oder Brem, Caspar entdeckt in der ref. Kirche in Blumenthal entdeckt? Das ist mein toter Punkt in Riga, weil er wohl als Reformierter aus Deutschland einwanderte.
    Nach ihm wird schon seit 1895 gesucht, bisher ohne Erfolg.
    Ich wünsche Ihnen noch viele schöne Funde und verbleibe
    mit frdl. Gruß
    Ursula Wenzke

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