Übergabevertrag – Kissitten Pr. Eylau 1715

Neben meinem Vorfahren Heinrich Ankermann gehört auch Christoph Zipper um 1700 zu den Kirchbauern des Kirchspiels Kreuzburg.

Heinrich Ankermann bewohnt mit seiner Familie die zur Kreuzburger Kirche gehörenden Kirchenhufen in Krücken Christoph Zipper ist Kirchbauer in Kissitten.

Im April des Jahres 1714 verstirbt Christoph Zipper und seine Witwe Elisabeh, geborene Hensel – eine Tochter des Freien Michael Hensel aus Sollau – bleibt mit einer Reihe von Kindern zurück, von denen die meisten noch unmündig sind.

Nach dem Tod ihres Ehemanns plant die Witwe Elisabeth Zipper, geb. Hensel, sich an den Kirchenhübner Christoph Schönmohr aus Lewitten zu verheiraten.

Zuvor muss jedoch – auf Befehl des Hauptmanns von Osten auf Kissitten – für die Versorgung ihrer Kinder auf erster Ehe gesorgt werden. Von 1691 bis zum Jahre 1713 hat Elisabeth hat insgesamt 9 Kinder zur Welt gebracht, von denen 1715 noch am Leben sind:

  • Peter Zipper, 19 Jahre alt
  • Christoph Zipper, 14 Jahre alt
  • Regina Zipper, 11 Jahre alt
  • Leonora Dorothea Zipper, 5 Jahre alt (laut Taufeintrag Helena Dorothea) und
  • Maria Zipper, die bereits mit dem Kreuzburger Riemer Gottfried Liedtke verehelicht ist.

Zu den Vormündern der minorennen Kinder wird mein Vorfahre Heinrich Ankermann, Kirchenhübner zu Krücken, bestellt – gemeinsam mit Jacob Samland aus Moritten

Christoph Schönmohr übernimmt die Kirchenhuben seines Vorgängers in Kissitten. Am 14.2.1715 wird ihm ‚auf des Herrn Haubtmann Befehl‘ vom Amtsschreiber und dem Landgeschworenen Hans Zimmermann aus Tiefenthal – im Beisein der Kreuzburger Kirchenvorsteher Hans Gamrad und Christoph Soplitt der Besatz dieser Kirchenhufen übergeben. Dazu gehören:

  • eine Reihe von Tieren: 8 Pferde – 4 Kühe – 2 Ochsen – 5 Schafe – 8 Schweine und 8 Gänse
  • Werkzeug und Hausgerät wie Mistforken und Holzäxte, 1 Beil
  • 2 Wagen, 2 Schlitten – ein beschlagener und ein unbeschlagener
  • ein alter Tisch in der Stube
  • ein Unter– und ein Oberbett sowie „Pfühl vors Gesinde“ (Kissen für die Bediensteten).

Auch das vorhandene Getreide wird Christoph Schönmohr offiziell übergeben, und zwar:

  • 12 Scheffel Korn ‚über Winter ausgesäet‘
  • 12 Scheffel ‚Brodtkorn
  • 20 Scheffel Gerste
  • 30 Scheffel Saathafer
  • 2 Scheffel Saaterbsen und ein Scheffel Leinsamen

Zudem gibt die Witwe ‚an Eydes statt‘ auch die im Haushalt vorhandene ‚Baarschafft‘ an, wozu 2 ‚doppelte holländische Ducaten‘ und 2 ‚Creutz Thaler‘ gehören.

Nach der Eheschließung lebt Elisabeth, geb. Hensel als Ehefrau des Kirchhübners Christoph Schönmohr mit ihren Kinder aus erster Ehe in Kisstten, wo sie am 2. März 1757 im Alter von 80 Jahren und 10 Monaten verstirbt. Christoph Schönmohr wird 79 Jahre alt und stirbt am 28.7.1767.

Der o.a. Peter Zipper – geboren 1694 in Kissitten – heiratet am 22. Oktober 1738 in Klein Dexen – in dritter Ehe meine Vorfahrin Dorothea Kebbe, nachdem diese in Pompicken ihren Ehemann Martin Reuter verloren hatte.

Regina Zipper – Peters Schwester, geb. 1702 in Kissitten, wird 1725 in Klein Dexen die Ehefrau des Witwers Michael Braxein, Schulz von Pompicken.

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Haar-Entfernung in Königsberg im Jahre 1743

Dieses Inserat fand ich in den ‚Frag- und Anzeigungs-Nachrichten‚, die in der Mitte des 18. Jahrhunderts wöchentlich in Königsberg erschienen – hier kann man die noch vorhandenen Exemplare duchblättern!

Bey Herrn George Friedrich Horn auf der Altstädtschen Holtzwiese in der andern Straße rechter Hand, ist von der überaus schönen Haar-Salbe in gantzen und halben Stangen noch zu bekommen, welche alle Haare aus dem Gesichte und anderen Orten, die einem Menschen verunzieren, wie auch Mähler, die mit Haaren bewachsen und deswegen übel aussehen, können mit dieser Salbe davon befreyet werden.

Man kan sich die schönste Scheitel nach seinem Belieben damit machen, und ist nur nöthig, das Ende der Stangen bey einem Lichte so weit zu erwärmen, daß die Salbe davon zu fließen anfängt, alsdann nimt man das Geschmoltzene mit der Spitze des Fingers, wenn die Wärme davon erträglich gefunden wird, so bestreicht man damit den Ort, wo die Haare stehen, so dick als man ein Pflaster zu streichen pfleget, drücket es mit dem Finger etwas an, und läßts kalt werden, so kan man das bestrichene mit den Nägeln und den Fingern fassen und sambt den Haaren in gantzen Stücken wie ein Pflaster herunter ziehen, weil auch die Wurtzeln der Haare mit ausgezogen werden, so wachsen solche niehmals wieder, sondern die Stelle bleibt gantz rein und glat.

Personen, die keinen Bart haben wollen, können ihn auf diese Art mit einem mahl auf die Zeit ihres Lebens los werden.

Sind die Haare(,) die weggenommen sollen werden, lang, so schneidet man solche so kurtz ab, daß sie nicht höher bleiben, als die Dicke des kleinen Fingers betragen, und bestreicht alsdann die Stelle.

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Stephan Derschau – von Ludwigswalde nach Pilten

Ich verwende mein Genealogie-Tagebuch wieder einmal als Notizbuch, um zu sammeln, was ich bislang über Stephan Derschau herausfinden konnte, von dem ich glaube, dass er ein Bruder meines Vorfahren Georg Derschau aus dem Dorf Ludwigswalde südlich von Königsberg ist.

Von Georg Derschau weiß ich, dass er um 1625 zur Welt kommt, Krüger des Dorfes ist und am 25. Juli des Jahres 1652 in der Kirche von Seligenfeld Regina Steinort heiratet, eine Tochter des Schulzen Michael Steinort in Schönfließ. Georgs Vater hieß Stephan – auch er war bereits Krüger von Ludwigswalde.

Amtsrechnung von Ludwigswalde 1631 – genannt wird als Krüger Stephan Derschau

Georgs vermeintlichen Bruder – Stephan Derschau – finde ich im Jahre 1632 erstmals als Studenten der Albertina in Königsberg. In den Matrikeln wird er aufgeführt als „Stephanus Derschau – Ludowicosylvanus Borussus.“ Er stammt also aus Ludwigswalde, wo zu dieser Zeit nur diese eine Derschau-Familie lebt.

Matrikel der Albertina vom SS 1632

Als Stephan 1632 mit dem Studium beginnt, mag er etwa 15-17 Jahre alt gewesen sein – im Vorwort des Buches (siehe links!) ist zu lesen, dass die Studenten etwa in diesem Alter anfangen zu studieren …..

Er wäre demnach um 1615-1617 geboren. Mein Vorfahre Georg wurde um 1625 geboren – Stephan wäre sein älterer Bruder.

Im Jahre 1637 finde ich Stephan Derschow dann als Studenten an der Universität von Rostock.

1637 Matrikel der Uni Rostock

Am 7.9.1649 heiratet Stephan Derschau in Riga Dorothea Schwarzenberg – eine Tochter von Abraham Schwarzenberg. Er ist inzwischen Pastor in Pilten (Livland). Im dortigen Kirchenbuch wird er unter den ‚lutherischen Predigern so zu Pilten gewesen‘ aufgeführt.

Die Hochzeit der beiden wird in Zusammenhang mit Johannes Hörnick (auch Johann Hoenicus), dem damaligen Rektor der Domschule in Riga erwähnt, der ein Gedicht für das Hochzeitspaar verfasste. Hier wird auch der Vater der Braut genannt.

Im Jahre 1663 finde ich im Kirchenbuch von Pilten den Sterbeeintrag Stephan Derschaus: ‚Stephanus Derschovius, Pastor zu Pilten begraben den 1. Marty‘

Stephan Derschaus Ehefrau lebt noch 20 Jahre nach seinem Tod in Pilten und verstirbt dort im April 1684 – ‚H. Derschau sel(ig) Wittibe von Schwartzenberg‘ ist im Kirchenbuch zu lesen.

Der Name Derschau taucht dann im Kirchenbuch von Pilten nur noch bei zwei Hochzeiten auf, die in den Jahre 1673 und 1679 stattfinden:

  • 1673 Hochzeit von Johann Henrich Schmidt und Anna Catharina Dirschau – später wird bei der Taufen eines Kindes als Beruf des Ehemanns ‚fürstlicher Reiter‘ angegeben
  • 1679 Hochzeit von Joachim Beneke, Bürgermeister von Pilten, mit Magdalena Margareta Derschau

Vermutlich sind wohl Anna Catharina und Magdalena Margareta Töchter des Pastors Stephan Derschau!

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Online-Findbücher des Königsberger Staatsarchivs

Ich vermisse die Forschung im Geheimen Statsarchiv Preußischer Kulturbesitz! Schon der Eintritt ins Gebäude ist etwas sehr Besonderes! Nachdem man das Foyer durchquert und die wunderschöne Wendeltreppe bestiegen hat, gelangt man zum „Forschersaal“ – so heißt er tatsächlich! Dort zu sitzen und in absoluter Ruhe alte Folianten durchzublättern, die teilweise über lange Zeit von niemandem angesehen wurden und nach reichlich viel Vergangenheit duften, ist fast wie Meditation.

Foyer im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz – Foyer © GStA PK / Christine Ziegler

In Dahlem war ich lange nicht – stattdessen habe ich mich in den vergangenen Tagen am PC duch verschiedene Findbücher des ehemaligen Königsberger Staatsarchivs „gewühlt“, die von den Mormonen digitalisiert wurden und hier – nach vorheriger Anmeldung – online einsehbar sind.

Aufgelistet sind u.a. Verzeichnisse von Ordensfolianten Handfesten Schadensbüchern Vasallentabellen und viele weitere. Auch die Findbücher zu den Akten des Etatsministerium können eingesehen werden. Sie sind aufgeteilt in diverse Sachgebiete wie: Grenzsachen Untertanensachen (z.B. Loskäufe) – Schulsachen Justizsachen Mühlenangelegenheiten usw.

Ich musste mich ein wenig einarbeiten … Es gibt die Möglichkeit, nach Namen oder Orten zu suchen oder aber die Findbücher Amt für Amt und Seite für Seite durchzublättern. So habe ich es gemacht, weil ich genau wissen wollte, welche Archivalien überhaupt vorhanden sind.

Meine eigenen ostpreußischen Vorfahren lebten überwiegend in Orten, die – vor Gründung der Kreise Pr. Eylau und Heiligenbeil – in den damaligen Ämtern Balga, Brandenburg und Pr. Eylau lagen.

Einige Ergebnisse meiner Suche aus den Akten des Etatsministerium:

Althof im Kirchspiel Schmoditten

Hier wird der Krug in Althof genannt – zu einer Zeit als er von meinen Vorfahren betrieben wurde. Martin(us) Reuter wird in dem kleinen Ort Althof im Kirchspiel Schmoditten geboren und am 2. November 1687 in der Kirche von Schmoditten getauft. Sein Vater Johann bzw. Hans ist zu dieser Zeit Krüger des Dorfes – der Name der Mutter wird im Kirchenbuch nicht genannt. Weitere Informationen hier: Familie Reuter (Reiter) in Schmoditten und Klein Dexen

Nemritten (Lemritten) im Kirchspiel Zinten

Auch Peter Klein, dessen Grenzstreit hier erwähnt wird, gehört zu meinen Vorfahren. Er wächst in Nemritten bei Zinten auf, wo er im Dezember 1660 als Sohn des gleichnamigen köllmischen Freien Peter Klein geboren wird. Am 14. Juni des Jahres 1703 heiratet er in der Kirche von Brandenburg (heute Uschakowo in der Oblast Kaliningrad) Gertrude Arend, die Witwe des in Pinnau verstorbenen Krügers Heinrich Arend. Mehr darüber in diesem Bericht: Eine Spur nach Pinnau ins Kirchspiel Brandenburg, Heiligenbeil.

Pompicken im Kirchspiel Klein Dexen

Hinweis auf eine Akte, in der es um die ‚Unterstützung der abgebrannten Bauern aus Pompicken‚ im Kirchspiel Klein Dexen geht. In diesem Zeitraum – von 1716 bis 1719 – wohnen dort meine Vorfahren Christoph Kebbe und Martinus Reuter mit ihren Familien. Möglicherweise werden auch sie in diesem Dokument genannt….

Manche Archivalien – wie das folgende – tauchen an unterschiedlichen Stellen mit unterschiedlichem Wortlauf auf.

Pompecken Zinthensches Hospital Dorff – wegen Abbauung und Theilung derjenigen 3 Huben Landes, welche der Michael Dreher in dem Zinthenschen Hospital-Dorffe Pompecken als Erb-Pächter besitzet (ohne Zeitangabe)

1786 – Abbau und Teilung der 3 von Michael Dreher in Pompicken besessenen Hospitalhufem

Michael Dreher stammt aus Trinkheim – er heiratet am 20. Oktober des Jahres 1764 in Klein Dexen Maria Ankermann, eine Schwester meines Vorfahren Johann Christoph Ankermann.

Loskäufe

Unter den ‚Loskaufsachen‚ entdeckte ich auch Personen, deren Namen ich durch meine Forschung in den Kirchspielen Eichhorn und Canditten kenne – in beiden Fällen geht es um die ‚Losgabe von untertänigen Bräuten und Frauen‘ – im 1. Fall aus der Begüterung Worienen – im 2. Fall aus der Begüterung Wildenhoff. Ohne Zustimmung des Gutsherrn und ohne diesen Loskauf kann die beabsichtigete Hochzeit der Brauleute nicht stattfinden.

1722 Peter Plaumann gegen den Burggrafen Müller in Worienen wegen seiner Braut Neumann.

1750 Magistrat Landsberg wegen Freigabe der Dorothea Gerund durch Graf Schwerin Wildenhof für Michael Plohncke

Testamente

Besonders beeindruckt bin ich von der Auflistung der zahlreichen Testamente verschiedener Amtsgerichte – u.a. aus Friedland Rössel und Rastenburg (Filmnummer Film Nr. 008907735 und 8907737).

Unter den Archivalien des Amtsgerichts Rössel wird auch das Testament eines Verwandten aufgeführt:

Johann Friedrich Ankermann wird 1815 als Sohn meines Vorfahren Johann Heinrich Ankermann und dessen 2. Ehefrau Susanna Barbara Politt in Groß Peisten geboren. Er ist zunächst Müllergeselle in Heilsberg und später Mühlenbesitzer in Potritten. Von dieser Familie habe ich bereits hier erzählt: Familie Ankermann und die Mühle in Potritten

Auch vom Amtsgericht Königsberg wurden Testamente ans Staatsarchiv abgegeben – darunter befindet sich u.a. eines von Lorenz Steinort, Schulz zu Ponarth und dessen Ehefrau Anna Dorothea verwittwete Korsch, geb. Dannenberg.

Diese Familie Steinort stammt ursprünglich aus Schönfließ im Kirchspiel Seligenfeld – Lorenz ist ein Nachfahre von Michael Steinort, um 1690 Schulz in Schönfließ ist und später cölmischer Erbsaß und Dorfgeschworener in Ponarth wird. Zu Familie Steinort: Ostpreußische Störche und Familie Steinort in SchönfließDie kölmischen Gutsbesitzer in Ponarth

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Standesamtliche Nachrichten – Pr. Eylau 1886

In einigen Jahrgängen der Kreisblätter des Kreises Pr. Eylau wurden auch Geburten, Aufgebote und Sterbefälle des Standesamts der Stadt Pr. Eylau veröffentlicht. Die folgenden Bekanntmachungen stammen aus dem Jahr 1886. Da diese Standesamtsunterlagen der Stadt Pr. Eylau nicht mehr vorhanden sind, sind diese Bekanntmachungen von großem Wert – leider werden die Namen der geborenen Kinder nicht genannt.

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Höfe und Katen in Canditten, Pr. Eylau

Vor einiger Zeit wurden vom polnischen Staatsarchiv in Allenstein umfangreiche Kirchenakten der evangelischen Diözesen Rosenberg und Bartenstein publiziert. Unter diesen Akten befinden sich auch Kirchenkassen-Rechnungen des Kirchspiels Canditten im Kreis Pr. Eylau aus den Jahren 1822 bis 1846. Die Kirchenbücher des Kirchspiels enden bereits im Jahr 1823 – zudem sind sie sehr lückenhaft: aus der Zeit von 1800 bis 1820 fehlen die Taufeinträge und eine ähnlich große Lücke besteht bei den Heirats– und Sterbeeinträgen. Für Familienforscher mit einem Bezug zum Kirchspiel Canditten bieten diese Kirchenkassen-Rechnungen deshalb einige neue Ansätze.

Sämtliche Bewohner Candittens und der zum Kirchspiel gehörigen Dörfer sind verpflichtet, Abgaben an die Kirchengemeinde zu leisten – je nach Stand in unterschiedlicher Höhe. Die Gemeinde führt darüber genau Buch und zeitweise werden die in den einzelnen Dörfern lebenden Besitzer von Bauernhöfen und Katen namentlich genannt. Allerdings werden sie in den Kirchenkassen-Rechnungen insgesamt als „Eigenkätner“ bezeichnet.

Horst Schulz nennt 1831 im Kirchdorf Canditten: : 2 Freigüter, 21 Bauerngüter, 4 Kätner, 6 Handwerker und 18 Instleute – insgesamt 281 Einwohner und schreibt weiter: „Das Dorf wuchs in der Zeit nach der Separation durch Abbauten und durch neue Höfe nach Besitzteilungen und Kätnerstellen. 1846 hatte Canditten schon 57 Wohngebäude und 340 Einwohner“. (Quelle: Horst Schulz, Die Städte u. Gemeinden des Kreises Pr. Eylau; S. 335).

Diese Angaben lassen darauf schließen, dass die Bezeichnung „Eigenkätner“ in den Kirchenakten sämtliche Personen umfasst, die im Dorf Canditten (und den anderen Dörfern) eine „eigene Kate“ = ein „eigenes Haus“ besitzen. Vergleicht man die Angaben bei Horst Schulz mit denen in den Kirchenakten, bedeutet das:

  • 1824 gab es in Canditten 12 Bauernhöfe und 12 Katen = 24 Wohngebäude
  • 1831: 21 Bauernhöfe und 4 Katen = 25 Wohngebäude
  • 1837: 35 Höfe und 11 Katen = 37 Wohngebäude
  • 1846: 57 Wohngebäude

Aus den Kirchenrechnungen von 1824

1824: 12 große und 12 kleine Höfe – unterschieden in alte und neue. Unter den großen Höfen werden genannt: alte: 1. Zimmermann Hoffmann, 2. Schmidt (= Schmied) Schiemann, 3. Radmacher Lehmann, 4. Wirth Jacob Boenke, 5. Wirth Carl Boehnke, 6. Wirth Gottlieb Steinau. — neue: 7. Ernst Kohn, 8. Friedrich Labowsky, 9. Michael Scheffler, 10. Michael Hahnke, 11. Gottfried Springer, 12. Friedrich Gutt.

Die „kleinen Eigenkäthner“ zahlen eine geringere Abgabe an die Kirchengemeinde. Dazu gehören die alten: 1. Tischler Simon; 2. Gottfried Woelk; 3. Carl Boehnke; 4. Jacob Corinth; 5. Schneider Grund; 6. Witwe Schiemann; 7. Böttcher Will; Schneider Rautenberg; 9. Gottfried Springer – und die neuen: 10. Krüger Gutt; 11. Jacob Lehmann; 12 Johan Schart

Der o.g. Krüger Gottlieb Gutt ist mein direkter Vorfahre. Er wird 1751 als Sohn des Freischulzen Michael Gutt und seiner Ehefrau Catharina Barbara Hellwich in Canditten geboren. Nach seiner Eheschließung mit Anna Barbara Boenke, einer Tochter des Krügers und Kirchenvorstehers Johann Boenke ist Gottlieb Gutt zunächst Hofmann des Vorwerks Amalienhoff bevor er um 1785 den Krug in Canditten von seinem Schwiegervater übernimmt. Ein wenig irritierend finde ich, dass er hier als „neu“ eingestuft wird. Er betreibt diesen Krug seit dem Jahre 1785. Oder wurden die mit „neu“ bezeichneten Häuser neu erbaut?

Die Hausbesitzer in Canditten im Jahre 1837

Die Anzahl der Höfe ist gestiegen – 1837 werden 24 große und 11 kleine Höfe genannt. Die großen gehöre:n 1. Carl Hoffmann, 2. Boehnke, 3. Sarge, 4. Carl Corinth, 5. Hill, 6. Gottfried Rautenberg, 7. Schiemann, 8. Fr. Neumann, 9. Carl Böhnke jun(ior), 10. Carl Böhnke sen(ior), 11. Reske, 12. Kirschnik, 13. Knorr, 14. Witwe Scheffler, 15. Scharth, 16. Hahnke, 17. Gottfried Springer, 18. Krüger Gutt, 19. Pächter Schulz, 20. Wiese. 21. Wilhelm Springer. 22. Joh(ann) Springer. 23. Wilh(elm) Neumann und 24. Simon Lehmann.

Die kleinen Höfe in Canditten besitzen im Jahre 1837: 1. Tischler Simon, 2. Gottfried Woelk, 3. Schuhmacher Wessel, 4. Carl Böhnke sen(ior), 5. Daniel Bruchmann, 6. Zimmermann, 7. David Klein, 8. Minuth, 9. Gottf(ied) Lehmann, 10. Wittwe Gottl(ieb) Lehmann und 11. Johann Boehnke.

Es folgen die Namen der „Eigenkätner„, die im Jahre 1837 in den Dörfer Sangnitten Wormen Worschienen Augam Quehnen und Rimlack leben – außerdem wird der damalige Müller der Mühle Groß Steegen genannt.

Außerdem findet sich in den Unterlagen dieser Vermerk: ‚In den übrigen Ortschaften sind keine Eigenkäthner-Häuser‘.

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Aus der Chonik von Landsberg, Pr. Eylau – 1820/1821

Aus der alten Landesberger Chronik, die erst im Jahre 1951 gefunden wurde und heute im Archiv der Kreisgemeinschaft Preußisch Eylau in Verden verwahrt wird, habe ich bereits an mehreren Stellen zitiert. Auf dieser Seite ist nachzulesen, auf welchem Wege die Chronik wieder auftauchte – außerdem sind dort Links zu folgenden Berichten aus der Chronik zu finden!

In den Jahren 1815 bis 1835 wird die Chronik vom damaligen Landsberger Pfarrer Carl Wilhelm Kob geführt. 1820 und 1821 notiert er folgende Ereignisse:

Im Jahr 1820 wurde auf dem hiesigen Wachhause am Markt ein Thurm errichtet, in welchem eine neue Sturmglocke aufgebracht wurde, die nur dann gezogen und geläutet wird, wenn in der Stadt Feuer und in den Vorstädten entsteht.

Den 20ten July dieses Jahres halb ein Uhr Mittags schlug der Blitz in das am Markte belegene Haus des Kaufmann Ohlenschlaeger sen(ior), zündete das Dach desselben und fuhr durch die Stockwerke hindurch. Bei dem häufigen und anhaltenden Regen diesen Sommer, der auch dieses Gewitter begleitete, wurde aber durch die thätige Hülfe einer großen Menschenmenge das Feuer gleich gelöscht; Hauß und Stadt wurde demnach gnädiglich erhalten.

Im Jahre 1821 wurde auf Kosten der Stadt ein neues Sprizzenhaus am hohen Thore erbauet, besondere Veränderungen fanden nicht statt, doch zu bemerken: Einige Unglücksfälle, begangene Verbrechen, Selbstmorde und verdienstliche Handlungen etc.

  1. Die Frau des hiesigen Arbeitsmannes Andreas Kohn fiel abends 9 1/4 Uhr beim Waßerschöpfen in den Brunnen hinter der Hauptwache befindlich. Der Dienstknecht Johann Herrmann rettete sie und Stadt Chirurgus Münz erbrachte sie ins Leben. Das Unglück macht vorsichtig. Die Brunnen der Stadt wurden gleich bedeckt und mit einer Pumpe versehen.
  1. In der Nacht vom 3. auf den 4. Januar 1821 erhängte sich der Sohn des hiesigen Erbmühlenpächters Will mit Namen Carl am Querbalken des sogenannten Gebiels der Mühle, welcher nur 4 ½ Fuß hoch vom Boden ist. Er hatte sich wegen der Niedrigkeit des Balkens knieend erhängt. Melancholie war die Ursache seines Verbrechens. (Anmerkung: der Erbmühlenpächter Michael Will lebt vor 1803 als Großbürger und Mälzenbräuer in der Stadt Landsberg, ist in erster Ehe verheiratet mit Lovisa Gesnick, in zweiter Ehe mit Anna Dorothea Gabriel, e. Tochter des Müllers Friedrich Gabriel)
  1. Den 22. April wurde dem hiesigen Maurergesellen Friedrich Krause beim Steinsprengen wobei er nicht die nöthige Vorsicht gebraucht hatte, die linke halbe Hand fortgerißen. Dieser Unglückliche erhängte sich kurze Zeit darauf, nicht im Gefühl seines Unglücks, sondern in der Trunkenheit.
  1. Am 10ten Juny am ersten Pfingstfeiertage nachmittags 2 Uhr riß der hiesige Mühlenteich aus und der Müller konnte den Sommer hindurch nicht mehr mahlen. Der Erbmühlenpächter Will erlitt, wie er sagt, einen Schaden von 2 bis 200 Th.
  1. Den 12ten July ertrank ein uneheliches Kind 1 ¾ Jahre alt im Mühlenteich.
  1. Den 12ten July ersäufte sich der Bürger und Schuhmachermeister Friedrich Fischer im Röhrteich, ein liederlicher Mensch. Sein Körper wurde erst den 20ten July gefunden.
  1. Den 5ten October erhing sich der Schnurmachermeister Carl Grohnert, 33 Jahre alt im Bürgergehorsam oder sogenannten Grützkammer am Rathhause an einem schwarzseidenen Halstuch. In der Trunkenheit hatte er grobe Exeßen gemacht, und als Trunkener erhängte er sich auch. Die angestellten Versuche ihn ins Leben zurückzubringen, waren vergeblich angestellt.
  1. Den 1ten Juny fiel der Taglöhner Christian Koenig von hier im Eichenschen Walde von einer Fichte, ein Ast fuhr ihm ins Leib und riß ihm den Unterleib dergestalt auf, daß die Gedärme hervordrangen; wurde aber durch Stadt Chirurgus Kurz glücklich geheilt.
  1. Den 15ten August fiel der Maurer Metz vom Dach der Candittenschen Kirche, brach den rechten Fuß merfach entzwei und wurde am Kopf und im Gesicht schwer verwundet.
  1. Den 23. July verunglückte Otto Reimer, ein Sohn des verwitweten Stadt Chirurgus Reimer durch einen Sturz mit dem Pferde, blieb 24 Stunden sprachlos und gab seinen Geist auf.
  1. Am 11ten November d. J. hatte der Töpferteich durch eingetretenen Frost schon eine Eisdecke erhalten. Mehrere Knaben wagten es, trotz des Verbots, auf diesem schwachen Eise Schlittschuh zu laufen, der Sohn des Rector Ziegner namens Otto und der des Policeycommissair Petzel brachen ein. Otto Ziegner ertrank und Petzel wurde gerettet. Der Tagelöhner Wagner und der schon einmal erwähnte Dienstknecht Johann Hermann zeichneten sich rühmlich bei Rettung dieser Knaben aus.

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Die Ankermann-Familien in Domtau, Pr. Eylau

Diesen Beitrag schreibe ich in der Hoffnung, dass vielleicht ein Nachfahre der Ankermann-Familien aus Domtau seinen Namen googelt, diese Informationen entdeckt, in den noch in seiner Familie vorhandenen Unterlagen stöbert und dort Dokumente findet, durch welche die Lücken meiner Recherche geschlossen werden können!

Meine Ur-Ur-Großmutter Johanna Louise Tugendreich Ankermann wurde 1830 in der Mühle von Groß Peisten geboren – ihre Vorfahren namens ANKERMANN lebten in Pompicken, Krücken bei Kreuzburg und Seeben. Andere Namensträger – Nachfahren und Anverwandte – wohnten u.a. in Dollstädt, Penken, Domtau, Königsberg, Ponarth, in Gollau (Kreis Heiligenbeil), in Konnegen (Kreis Heilsberg), in Seeburg (Kreis Rössel), in Eisenbart, in Mollwitten, in Sollecken (Kreis Heiligenbeil), in Tapiau, Allenburg, Landsberg (Pr. Eylau), in Heilsberg, Lampasch, in Schoischen und in Lindenau (Kreis Heiligenbeil), in Gutenfeld bei Königsberg, in Bartenstein, Berlin, Marggrabowa, in Sensburg, Elbing, Korschen und in Marienwerder.

Da ich mich schon lange mit der Genealogie der Ankermann-Familien in Ostpreußen beschäftige, gelingt es mir mittlerweile in den meisten Fällen, einzelne Ankermann-Personen den richtigen Familien zuweisen. Dennoch gibt es in meinen Unterlagen einige Personen oder Familien-Zweige, die ich aufgrund fehlender Dokumente nicht zuordnen kann – dazu gehören auch die beiden letzten Ankermann-Familien in Domtau, die dort bis zum Jahr 1945 ansässig waren.

Schon um 1650 taucht der Name Ankermann unter den Taufpaten im Kirchenbuch von Klein Dexen auf – die Familie lebt zu dieser Zeit jedoch noch im Kirchspiel Dollstädt.

Wenn ich richtig recherchiert habe, ist Anna Ankermann, eine Tochter meines Vorfahren Martin Ankermann, des Kirchenhübners in Krücken, die erste ANKERMANN-Person in Domtau. Am 19. Oktober des Jahres 1690 heiratet sie in Kreuzburg den Freien zu Domtau Friedrich Bidder, der außerdem Kirchenvorsteher in Dexen und später Landgeschworner zu Pr. Eylau ist. Mit ihm gründet sie in Domtau eine Familie.

Der Besitz von Friedrich Bidder wurde bereits im Jahre 1489 verschrieben – Diese 3 Hufen soll Niclaus Windel 1489 vom Hochmeister Hans von Tieffen erhalten haben – 1600 hatte ein Valentin Windel diese 3 Hufen inne. (Quelle:“Die Städte und Gemeindes des Kreises Pr. Eylau“)

Domtau königl(iches) Baurendorf

Um 1715 existieren in Domtau 3 weitere Hofstellen: zu dieser Zeit gehören diese neben Friedrich Bidder den Hochzinsern Christian Klang Hans Dreher und Hans Kuhn. „

Auszug aus einer Amtsrechnung von 1716

Mit Christian Ankermann, einem Sohn meines Vorfahren Johann Christoph Ankermann und Ur-Urenkels des oben genannten Martin Ankermann, taucht der Name ANKERMANN dann im Jahr 1803 wieder in Domtau auf. Christian wurde 1763 im benachbarten Hospitaldorf Pompicken geboren, heiratet in Klein Dexen Dorothea Schulz, eine Tochter des Domtauer Köllmers Samuel Schulz und gründet in Domtau eine Familie. Er hinterlässt jedoch keine Namensträger, sondern „nur“ 2 Töchter – eine seiner Töchter verstirbt als Kleinkind, Tochter Maria Dorothea ist nicht einmal 10 Jahre alt als beide Eltern kurz nacheinander versterben. Sie heiratet 1839 in Zinten den köllmischen Gutsbesitzer Gottfried Buchhorn aus Nemritten.

Nach Christian folgen seine Brüder Daniel und Michael Ankermann – beide sind Halbbrüder des o.g. Christian Ankermann. Sie stammen aus der 3. Ehe meines Vorfahren Johann Christoph Ankermann.

Daniel Ankermann ehelicht 1820 in Kl. Dexen Charlotta Hippler, geb. Schulz, die Witwe des Köllmer und Schulzen Johann Friedrich Hippler, der am 27.4.1819 in Domtau verstarb. Auch Charlotta ist eine Tochter des Domtauer Köllmers Samuel Schulz und dessen Ehefrau Dorothea Hermann. Durch seine Heirat übernimmt Daniel Ankermann den Besitz des verstorbenen Köllmers Johann Friedrich Hippler!

In den Prästationstabellen findet sich bei diesem Hof der Vermerk: „Privilegium Königsberg am Tage Ambrosia 1489“. Vermutlich war dies also der ehemalige Hof von Friedrich Bidder, in dem bereits Anna Ankermann lebte und in den Daniel Ankermann 1820 einheiratet!

‚Der älteste Hof in Domtau war in den Händen der Familie Ankermann. Laut Ur­kunde war er ein Geschenk des Großen Kurfürsten und war 230 Morgen groß.“ schreibt Gerda Ankermann in einem Kreisblatt der Kreisgemeinschaft Pr. Eylau. Und sie fährt fort: „Eingewandert waren die Ankermanns aus Schweden und hatten zuerst einen Hof in Ponarth bei Königsberg gehabt‘. Anmerkung: Gerda Ankermann wurde 1911 als Tochter von Hugo Ankermann und Auguste Hellmer in Domtau geboren – sie verstarb 2003.

Für die Aussage, dass die Ankermann-Familie sei aus Schweden zugewandert sei, fand ich bislang keinen Beleg – da ich die Familie in Ostpreußen bis um 1600 zurück verfolgen kann, müsste die Einwanderung vor dieser Zeit geschehen sein!

Nach Daniel Ankermannns Tod übernimmt sein 1823 in Domtau geborener Sohn Carl August Ankermann den Hof. Aus seinem Heiratseintrag im Kirchenbuch von Tharau geht hervor, dass Daniel Ankermann nur diesen einen Sohn hatte: 1846 „Carl Ankermann, einziger Sohn des Cölmischen Gutsbesitzers Daniel Ankermann in Domtau, 24 Jahre (aufgeboten von Klein Dexen und Wilhelmine Kaehler, 21, Jgfr. in Wittenberg, älteste Tochter des verstorbenen Schulzen u. Kirchenvorstehers Friedrich Kaehler in Lichtenhagen u. Stieftochter des Hufenwirths Friedrich Prang in Wittenberg“.

Ausschnitt aus der Prästationstabelle – Daniel Ankermann
– seit 1848 Carl August Ankermann

Kinder von Carl August Ankermann müssten nach 1846 in Domtau geboren worden sein – die Kirchenbücher von Kl. Dexen enden aber leider im Jahr 1837.

Eine Tochter ist vermutlich Hulda Ankermann – als ‚einzige Tochter des Köllmers Carl Ankermann in Domtau‘ verlobt sie sich am 7. Mai 1883 mit Richard Pawlowsky, einem Hotel- und Brauereibesitzer in Allenstein.

Aber auch Daniels jüngerer Bruder Michael Ankermann, der 1796 in Pompicken zur Welt kam, zieht nach Domtau. Nach einer ersten Heirat mit Johanne Wilhelmine Linck, einer Tochter von Michael Linck, des Krugbesitzers in Schlauthienen, heiratet Michael am 1. August 1827 in Zinten Caroline Wilhelmine Pottrick aus Nemritten.

Dieses Ehepaar bekommt mindestens 8 Kinder. Die Taufen der in den Jahren 1828-1836 geborenen Kinder sind noch im Kirchenbuch von Klein Dexen verzeichnet:

  • Friedrich Wilhelm Ankermann *1828 – ?
  • Johann Gottfried Ankermann *1830 – er heiratet 1859 in Stockheim Henriette Eggert aus Eisenbart – einer ihrer Söhne ist Julius Gustav Ankermann
  • Wilhelmine Henriette Ankermann *1832 – sie wird die Ehefrau von Gotthard Droeger in Tiefenthal
  • Carl August Ankermann *1834
  • Rudolph Ankermann *1836 …

Doch nun wird es schwierig und ein wenig rätselhaft ….

Wenn keine Kirchenbücher mehr vorhanden sind, muss man Umwege einschlagen …. Drei weitere Kinder, deren Taufen nicht mehr im Kirchenbuch von Kl. Dexen verzeichnet sind, konnte ich dieser Familie zuordnen, da sie 1872 in den Akten der Begüterung Gerlauken genannt werden. Diese Akten, die im Staatsarchiv Vilnius verwahrt werden, enthalten ein Darlehnsgesuch des Schulzen Carl August Ankermann an die Sparkasse von Pr. Eylau. Carl August Ankermann ist seit 1867 verheiratet. Im Alter von 28 Jahren heiratete er in Pr. Eylau Auguste Maria Rehberg aus Tenknitten. Er müsste demnach um 1839 geboren worden sein!

Als Besitzer von Hof Nr. 5 in Domtau und beantragt Carl August Ankermann im Jahre 1872 eine Hypothek, um seine Geschwister auszahlen zu können. Als Geschwister werden in diesem Dokument genannt:

  • Rudolf Ankermann, ein geisteskranker Bruder
  • Carl (getauft als Carl August) Ankermann
  • Caroline Ankermann und
  • Gustav Ankermann
Ausschnitt aus den Akten der Begüterung Gerlauken

Der Schulze Carl August Ankermann und seine Ehefrau Auguste Maria Rehberg bekommen mindesten diese beide Kinder:

  • Martha Elise Ankermann *1873 in Domtau oo Johann Adolph Röhrse
  • Arthur Karl Ankermann *1875 in Domtau oo Amalia Louisa Nautsch – Arthur Ankermann war Administrator bzw. Oberinspektor in Mollwitten und zeitweise Schiedsmann für den Amtsbezirk Beisleiden.

Gleichzeitig lebt in Domtau der Köllmer August Ankermann mit seiner Ehefrau Hulda Stamm, die bislang der Ankermann-Familie nicht richtig zugeordnet werden können. August könnte ein Sohn sein von Carl August Ankermann und Wilhelmine Kaehler! August Ankermann und Hulda Stamm heiraten 1874 in Pr. Eylau – bei der Eheschließung ist er 24 Jahre alt, seine Braut ist 21. Diese beiden bekommen ebenfalls mehrere Kinder, die in Domtau zur Welt kommen. Bekannt sind:

  • Berta Ankermann *um 1880 oo Ewald Bärschmidt, Oberförster der Revierförsterei Rosenberg, Kreis Labiau
  • Karl Ankermann *1882 oo Anna Ankermann *1882 (Eltern unbekannt!)
  • Hulda Ankermann *1884 oo ? Hellmer
  • Hugo Ankermann *1886 oo Auguste Hellmer
  • Vera Ankermann *? oo Georg Liedtke
Auszug aus einem Adressbuch von 1929

Nachdem 1934 der größte Teil des Ortes zum Bau des riesigen Truppenübungsplatzes Stablack eingezogen wurde, blieb von Domtau nicht viel übrig. Die 1882 und 1886 geborenen Brüder Karl und Hugo Ankermann sind die Besitzer der beiden letzten Höfe des Ortes . Heute gehört das ehemalige Dorf zur Großgemeinde Dolgorukowo im russischen Teil des ehemaligen Kreises Pr. Eylau.

Den sehr alten Hof hatte also Hugo Ankermann übernommen. Das entspricht dem, was seine Tochter Gerda berichtet (s.0.). Und auch Hugos Ehefrau Auguste geb. Hellmer erzählt:

„Unser Besitztum war 57,7 ha groß. Es war ein alter Erbhof – vom Großen Kurfürsten geschenkt. Ein Ritterknecht mit einem Pferd (Rappen) musste gehalten werden, der jederzeit dienstbereits war. So hat sich der Hof in unmittelbarer Erbfolge von Generationen bis zum Jahr 1945, als im Januar die Flucht kam, erhalten. Er zählte wohl zu den ältesten Höfen; er ist von Malern oft gezeichnet worden – besonders das alte Insthaus gegenüber dem Hof auf der anderen Straßenseite (unten am Liebefluss) hatte es ihnen angetan. Es war ein überaus schöner Anblick, wenn Vieh und Pferde im hügeligen Waldgelände in den Senken während der Sommermonate in den Weidegärten ruhten“. (Quelle: „Ostpreußens Rinder und ihre Zuchtstätten“ herausgegeben von der Ostpreußischen Herdbuchgesellschaft e.V. Köln, 1974)

Quelle: Bildarchiv Ostpreußen

Der Hof von Karl Ankermann gehörte – laut Horst Schulz – zuvor einer Familie Richter. Hier leben bis 1945 Karl und Anna Ankermann mit ihren Kindern Erna und Fritz.

Karl und Anna Ankermann (Quuelle: privat)
Heutiger Blick auf die Gegend

Leider habe nie jemanden finden können, der sich – wie ich – mit den Ankermann-Familien im Kreis Pr. Eylau beschäftigt. Über Korrekturen und Ergänzungen würde ich mich sehr freuen!

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Sie gehören um 1929-1932 zu den ältesten Personen Natangens

Die nachfogenden Informationen und Bilder stammen aus verschiedenen Natanger Heimatkalendern der Jahre 1929 – 1932. Einiges wurde von mir ergänzt.

1929 – Im Alter von 97 Jahren steht die Witwe Louise Pählke in Topprienen, Kreis Pr. Eylau, die am 28. April 1832 geboren ist. Obwohl ihr langes Leben nur Arbeit gewesen ist, ist sie noch verhältnismäßig rüstig und kann noch kleine Spaziergänge allein unternehmen. Bemerkenswert ist, dass sie in ihrem langen Leben nie ernstlich krank gewesen ist und auch keinen Arzt gebraucht hat.

Den 96. Geburtstag feierte am 17. Juni 1929 die Witwe Wilhelmine Werner, geb. Dann in Keimkallen, Kreis Heiligenbeil. Sie ist im Jahre 1833 in Lauterbach geboren, wo sie am 1. Oktober 1860 mit dem zwei Jahre jüngeren Arbeiter August Werner aus Grunenfeld getraut wurde. Aus der Ehe gingen 9 Kinder hervor, von denen noch 7 am Leben sind. Seit dem Tode des Ehemannes am 1. Oktober 1912 wohnt Frau Werner mit ihrer 74 Jahre alten Tochter in Keimkallen zusammen. Die beiden Frauen verrichten noch gemeinsam im Garten Arbeiten. Frau Werner ist noch recht rüstig und liest ihre Zeitung ohne Brille; am 1. Oktober wohnt sie ein halbes Jahrhundert in Keimkallen.

1929 – Die frühere Weberin Wilhelmine Hasenpusch in Tiefenthal ist 93 Jahre alt.

Der Kleinrentner und frühere Konditorbesitzer Rudolf Hartwich aus Landsberg, Ostpr. konnte am 2. August 1929 im Augusta-Siechenhaus in Pr. Eylau in seltener Frische und Gesundheit seinen 92. Geburtstag feiern.

Rudolf Gustav Hartwich wird am 2.8.1837 als Sohn des Landsberger Bäckermeisters Ludwig Hartwich und seiner Ehefrau Charlotta Marzian geboren. Am 12.6.1861 heiratet er in Landsberg die 26jährige Louise Weiss, eine Tochter des Landsberger Kürschnermeisters Ferdinand Weiss. Rudolfs Vater Ludwig ist zum Zeitpunkt der Eheschließung bereits verstorben. Auch Rudolfs Eltern haben bereits in Landsberg die Ehe geschlossen – am 27. Oktober des Jahres 1827 ist im Landsberger Kirchenbuch ihr Heiratseintrag zu finden. Er lautet: (Copuliert werden) „Ludwig Hartwich, Bürger und Bäckermeister mit der Jungfer Charlotta Marzian, des noch lebenden Eigenthümers Johann Marzian in Schönwiese ehel(ichen) ältesten Tochter.

1929 – Frau Amalie Hoffmann, geb. Dröse in Cavern bei Creuzburg ist 91 Jahre alt geworden, leider seit 3 Jahren bettlägerig.

Das Altsitzer-Ehepaar Gustav und Maria Schwarz in Vierzighuben konnte am 4. Oktober 1929 das Fest der Diamantenen Hochzeit begehen.

1931 – Das älteste Geschwisterpaar Natangens lebt in Schnakeinen, Kreis Pr. Eylau; es sind dies die 98jährige Försterwitwe Luise Baumgart, geb. Pietsch und der 94jährige frühere Landwirt Karl Pietsch. Beide wurden (1831 und 1834) in dem Hause geboren, in dem sie jetzt noch leben. Luise Pietsch heiratete im Jahre 1854 in Seeben, Kreis Pr. Eylau, den Förster Johann Baumgart, der dort 1906 starb. Die zehn Kinder aus dieser Ehe starben nacheinander, so dass die Witwe Luise Baumgart allein dastand und schließlich 1910 zu ihrem Bruder Karl Pietsch zog, der trotz zweier Ehen – 1864 Johanna Schott, + 1879 und 1881 Berta Dawert aus Nemritten + 1904 – frauenlos war. Von 5 Kindern blieben ihm 3 leben. Beide betagten Geschwister leben nun bei den Nachkommen von Karl Pietsch in ihrem Geburtshause und erfreuen sich deren Pflege, die sie seit 3 Jahren mehr als früher nötig haben, weil die 98jährige Frau Baumgart zu Bett liegt und das Augenlicht verloren hat.

Luise Baumgart, geb. Pietsch verstarb am 18. August 1932.

Heiratseintrag aus dem Kirchenbuch von Seeben (1854): Johann Ludwig Baumgart, 32 Jahre, beurlaubter Landwehrmann und Oberwarth zu Seeben, des bei Zwangshoff wohnenden Jägers u. Waldwärters Christoph Baumgart gegenwärtig einziger Sohn, und Luise Pietsch zu Schnakeinen, Kirchspiel Kreuzburg, 23, des dort wohnenden Königl(ichen) Hufenwirthen Carl Pietsch älteste Tochter.

Die äußerst seltene Eiserne Hochzeit (65jähriges Ehejubiläum) feierten am 27. März 1929 die Eheleute Leopold und Justine Krause in Pr. Eylau, Patenschaftshaus. Während der Ehemann sich meist schon im Bett aufhält, erfreut sich die Ehefrau noch guter Gesundheit.

Frau Adeline Bröske, die älteste Landsbergerin, verstarb Ende Juli 1929 im Alter von 93 Jahren; in Grünwalde starb der Schneider Friedrich Riemasch zur gleichen Zeit im Alter von 94 Jahren.

Den 93. Gebursttag feierte am 20. Dezember 1930 der Altsitzer August Ankermann in Thomsdorf, Kreis Pr. Eylau.

Friedrich August Ankermann wird am 20.12.1837 als Sohn der unverehelichten Caroline Ankermann in Dollstädt geboren. Seine Großeltern – Carolines Eltern sind der Huf- u. Waffenschmiedemeister Christoph Ankermann in Dollstädt und dessen Ehefrau Anna Barbara Hamann. Augusts Mutter Caroline Ankermann wird nur 32 Jahre alt – sie verstirbt 1843 unverheiratet an den Folgen einer Entbindung und hinterlässt 3 minorenne Söhne.

1931: Der älteste Natanger dürfte der 96 Jahre alte Gutsförster i. R. August Herrenkind in Kilgis sein. Er ist am 23. Oktober 1835 geboren und Kriegsteilnehmer von 1870/71. (Er verstarb am 29. Oktober 1931.)

Im Alter von 9o Jahren stehen der Stellmachermeister Friedrich Groß in Poschloschen, Kreis Pr. Eylau; er ist am 7. März 1841 geboren, und der im Januar 1841 geborene Rentenempfänger Hausendorf in Patersort.

90 Jahre alt wird auch am 25. November 1931 der Landwirt Adolf Pitsch, Krug Glauthienen bei Creuzburg. Er ist 1841 in Tiefenthal, Kr. Pr. Eylau, geboren. Sein väterliches Grundstück, 115 ha groß, erhielt sein ältester Bruder Wilhelm, der 1914 im Alter von 96 Jahren starb. Der Jubilar heiratete eine Krugwirtin von Glauthienen und kam so in den Besitz des Kruges bzw. seines Grundstückes, das 160 Morgen groß ist und das der 90jährige noch selbst bewirtschaftet. Adolf Pitsch ist Mitkämpfer von 1864, 1866 und 1870/71. Den Krug ließ er 1922 eingehen, da die neu gebaute Kunststraße Zinten-Creuzburg zu weit vom Kruge liegt.

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Zur Genealogie des Kirchspiels Groß Peisten, Pr. Eylau

Neben zahlreichen Büchern und Dokumenten wurden auch die Kirchenbücher des Kirchspiels Groß Peisten am 2. August 1776 durch einen Brand im Peistenschen Pfarrhaus vernichtet. Über dieses Ereignis habe ich bereits vor langer Zeit berichtet – der Beitrag ist hier nachzulesen. Möchte man Näheres über die Bewohner bzw. über die Bediensteten der Begüterung vor 1776 erfahren, müssen andere Quellen genutzt werden.

Einige Vorwerke und Dörfer, die über längerer Zeit zur ‚Adelig Peistenschen Begüterung‚ gehören, liegen – abgelegen vom Hauptgut – in unterschiedlichen Kirchspielen, zum Beispiel:

  • die Vorwerke Wangnick und Kattlack im Kirchspiel Buchholz
  • das Vorwerk Schwadtken im Kirchspiel Guttenfeld
  • die Orte Dixen, Klein Peisten und Ponienken im Kirchspiel Eichhorn
  • der Ort Albrechtsdorf ist ein eigenes Kirchspiel

In den Kirchenbüchern dieser Kirchspiele werden immer wieder auch Personen genannt, die in Peisten selbst leben, bzw. ihren Dienst am Hofe von Groß Peisten verrichten. Da einige meiner eigenen Vorfahren als Arrendatoren zeitweise die Vorwerke Achthuben, Kattlack, Schwadtken und Wangnick bewirtschaften, habe ich die Kirchenbücher der Kirchspiele Buchholz bzw. Guttenfeld in den vergangenen Jahren mehrfach durchgesehen. Beim Durchsehen enstand diese Liste:

  • 1665 wird Thomas Praß als Schulmeister von Peisten genannt
  • um 1701 – Melcher Schultz, Krüger v. Peisten
  • um 1702 – Michel Balzer, Schmied – Hans Kroll, Müller
  • um 1705 – Herr Inspektor Lobach und Herr Conducteur Assmann
  • um 1707 – Johann Kroll ist Verwalter in Peisten
  • um 1713 – Michael Patz, Müllermeister oo 1714 in Landsberg
  • um 1719 – Gottfried Sarg(e), Schreiber
  • um 1722 – Gottfried Sarg, Verwalter von Peisten
  • um 1728 – Christoph Mollenhauer – ab 1728 Krüger
  • um 1730 – Herr Jacob Mohn, Amtmann v. Peisten
  • um 1732 – Christian Schmidke, Verwalter v. Peisten + nach 1778
  • um 1734 – Jacob Schmidt, Schütz – Martin Wittenberg, Jäger
  • um 1734 – Hans Krauß, Hofmann
  • um 1739 – Peter Passarge, Diener in Peisten, später Kämmerer
  • um 1741 – Hans Bergau, Torwächter in Peisten
  • um 1752 – Friedrich Glaubitz, Müller in Peisten
  • um 1750 – Elisabeth Glaubitz u. Anna Barbara Glaubitz, Mägde in Peisten
  • um 1750 – Martin Passarge u. Christoph Mollenhauer sind Schulzen
  • um 1750 – Peter Scheffler, Gärtenierer
  • 1757 KB Buchholz: Christian Paßarge, Peter Paßarge, eines Cämmerers Sohn von Peisten, mit der Ehrsahmen Jgfr. Gertrud Lehmann, Christoph Lehmanns, eines gewesenen Schultzen u. Gerichtsgeschwornen in Rimlack nachgelassenen jüngsten Tochter
  • um 1759 – Peter Lange, Arrendator in Klein Peisten
  • 1759 KB Buchholz: Christoph Rockel, Arendator in Wiecherts, mit Frau Maria Kraußin, des seel. Christoph Krausen, gewesenen Fischers in dem Hofe Groß Peisten hinterlassene Witwe
  • um 1760 – Christoph Scheffler, Kutscher am Hofe
  • um 1765 – Christoph Schneider, Müllergesell
  • um 1765 – Michael Krause, Hirt
  • um 1768 – Michel Patz, Müller in Peisten – Ehefrau: Anna Sophia Hellwich
  • ab 1770 – Carl Bittihn, Kirchschullehrer und Organist in Groß Peisten
  • um 1770 – Gottlieb Scheffler, Böttchermeister
  • um 1770 – Johann Perschke, Bibliothekar + 2.3.1799 im 76. Jahr
  • um 1772 – Christoph Woywod, Gärtner
  • um 1777 – Jacob Kerstein ist Hofgärtner in Peisten
  • um 1779 – Daniel Scheffler, Huf- u. Waffenschmied
  • um 1778 – Christoph Conrad, Hofgärtner – Anna geb. Tiedtke + im 28. Jahr
  • um 1779 – Peter Tiedtke, Kutscher am Hofe
  • 1782 + Michael Passarge, Torwärter im Hofe Peisten – im 83. Jahr
  • um 1790 – Friedrich Stamm – Koch im Hofe Peisten (er wird 1791 im Testament des Johann Wilhelm von Kreytzen „wegen seiner viel jährigen geleisteten Dienste“ mit einem Vermächtnis von 50 Talern bedacht)
  • um 1798 – Carl Friedrich Kriese, Inspektor u. Pfarrer – Ehefrau Juliana
  • um 1780 – Gottfried Scheffler, Kunst- u. Hofgärtner – Ehefrau Dorothea Dorsch aus Petershagen + 1794 im 49. Jahr
  • um 1796 – Christoph Wilhelm Hempel, Admistrator – +3.1.1800 im 32. Lebensjahr
  • um 1796 – Matern, Schreiber
  • um 1790 – Itke, Schreiber
  • um 1790 – Gottfried Lilienthal, Kämmerer
  • um 1790 Christian Gottlieb Reetz, ca 10 Jahre Förster – Anna Lovisa Runde
  • um 1800 – Scheiba, Schreiber (1799 auch in Worienen)
  • um 1800 – Johann Ludwig Schwarz, Generalpächter u. Amtmann
  • um .. Johann Heinrich Ankermann, Erbkrüger, Schulz u. Kirchenvorsteher
  • um … Samuel Koehler, Erbmühlenpächter
  • um 1805 – Johann Christoph Mittwede, Generalpächter + 9.4.1805 im 54. Jahr
  • um 1800 – Christoph Scheffler, Kutscher
  • um 1805 – Jacob Sattler, Jäger
  • um 1806 – Hr Borm, Wirtschafter
  • um 1812 – Friedrich Leopold von Gaerdtel, Generalpächter u. Ehefrau Wilhelmine v. Bernhardi – *24.12. Tochter Friederica Wilhelmina *24.12.1812 – Taufe 18.1. 1813 – (Paten u.a. der Kayserlich Russische General von den blauen Husaren Herr von Ruediger)
  • um 1813 – Jacob Scheffler, Jäger
  • um 1827 – Gronau, Inspektor
  • um 1830 – Friedrich Westphal – Carl Sigismund Ankermann
  • um 1840 – Carl Hau, Kämmerer

Weitere Quellen:

XX.HA Ostpr. Fol. 290 – Grünes Hausbuch des Amts Pr. Eylau

XX.HA Ostpr. Fol. 284 – Grünes Hausbuch der hochadligen Gr. Peistenschen und Wangnickschen Güter (1733-1795)

Das Testament des Johann Wilhelm von Kreytzen 1791

Die im Staatsarchiv Olsztyn verwahrten Grundakten der Peistenschen Güter

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